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Nona Fernández
Die Toten im trüben Wasser des Mapocho
Roman
Aus dem chilenischen Spanisch von Anna Gentz
Das Telefon klingelt und nur kurze Zeit später reist Rucia ihrer großen Liebe Indio nach Santiago de Chile nach. Doch statt Indio findet sie dort nur das alte Haus ihrer Kindheit und Fausto, einen alten Historiker, der gerade seine Kinder verloren hat. Ein Labyrinth aus Erinnerungen, Geheimnissen und Lügen tut sich auf.
Warum versteckt sich Indio vor ihr und was hat es mit den im Mapocho treibenden Toten auf sich?
Mapocho
ist der Name des Flusses, an dessen
Ufern Santiago de Chile erbaut wurde.
In Nona Fernández’ Roman wird er nicht nur von den Abwasserkanälen der Stadt, sondern auch vom Dunkel der Vergangenheit gespeist. Leichen, Mythen und persönliche Schicksale treiben darin.
Der Roman verwebt Geschichten von einem inzestuösen Geschwisterpaar, von unter General Ibáñez verschleppten Transvestiten, versklavten Gefangenen, einem selbstmordgefährdeten Historiker und von einem auf der Suche nach seinem Kopf umherstreifenden Häuptling der
Mapocho-Indianer zu einem bunten
Mosaik – mal grotesk und provokativ,
mal sanft und fast zärtlich.
Mit dem PREMIO MUNCIPAL DE LITERATURA ausgezeichnet. (Der PREMIO MUNCIPAL DE LITERATURA, ein Preis den u. a. auch ihr Landsmann Roberto Bolaño erhielt).
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